Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Sodbrennen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Sodbrennen

Links zu Sodbrennen

Der Bundesverband Gastroenterologie Deutschland e. V.:
www.bvgd-online.de

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V.:
www.dgvs.de

Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung e. V.:
www.gastro-liga.de

Gastroösophageale Refluxkrankheit:
www.awmf.org

13. August 2020
Die Einnahme vom Pro- und Präbiotika kann sich positiv auf die Darmflora auswirken. Probiotika sind in bestimmten Lebensmitteln wie z. B. Buttermilch oder Sauerkraut zu finden.
  
22. April 2020
Die richtige Ernährung oder Entspannung im Alltag kann Betroffenen mit einem Reizdarmsyndrom helfen, die Beschwerden zu lindern.
  
05. August 2019
Zur Förderung der Darmgesundheit ist es wichtig, sich ballaststoffreich zu ernähren, viel zu trinken und auf ungesättigte Fettsäuren zu achten.
  
09. November 2016
Eine Blockade des Proteins GATA3 könnte sich vorbeugend auf Colitis ulcerosa auswirken und die Symptome einer bestehenden Erkrankung abmildern.
  
13. Juni 2012
Die Entstehung einer Magen-Darm-Grippe ist meist auf eine Infektion mit Bakterien oder Viren zurückzuführen.
  

Sodbrennen in der Schwangerschaft betrifft einen Großteil der Schwangeren. Mehrmals am Tag kleinere Portionen verzehren, minimiert Sodbrennen. Sollte Sodbrennen nur gelegentlich auftreten, können Betroffene mit Hausmitteln Linderung erreichen. So eignen sich z. B. Nüsse oder Haferflocken gegen das Sodbrennen. Kamillentee, Milch oder Magentees können gegen das Brennen in der Speiseröhre eingenommen werden. Sodbrennen kann andere Erkrankungen wie z. B. Asthma begünstigen. Asthma könnte ggf. durch kleine Tröpfchen der Magensäure, die eingeatmet werden, entstehen. Der Mundraum, das Zahnfleisch und die Zähne könnten durch die Magensäure angegriffen werden. Genetische Bedingungen wie z. B. eine empfindliche Speiseröhre oder eine angeborene Schwäche des Muskels können Sodbrennen verursachen.

Sodbrennen entsteht, wenn der säurehaltige Magensaft in die Speiseröhre gelangt. Der Schließmuskel, der dieses verhindern soll, wird auch Ösophagussphinkter genannt. Durch dieses Ventil wird der Magen von der Speiseröhre getrennt und soll so gewährleisten, dass die Nahrungsmittel in den Magen gelangen. Im Gegenzug soll es Verätzungen durch die Magensäure verhindern. Versagt dieses Ventil bedingt durch eine Schwäche des Muskels, aufgrund eines zu großen Durchlasses der Speiseröhre durch das Zwerchfell oder durch physiognomische Beschaffenheit, kann es zu einem Reflux (Sodbrennen) kommen. Scharfe, säurehaltige und fettige Mahlzeiten, Alkohol, Süßigkeiten und auch Tabakwaren können zur Entstehung von Sodbrennen führen.

Therapie Sodbrennen

Eine Therapie des Sodbrennens wird anhand der Ursachen und der Schwere der Ausprägung bestimmt. Wenn bestimmte Nahrungsmittel für das Sodbrennen verantwortlich sein sollten, hilft eine Reduzierung oder Minimierung der auslösenden Faktoren. Auch eine andere Zubereitung der Lebensmittel, dünsten oder dämpfen anstatt rösten, kann Sodbrennen nach einer Mahlzeit minimieren. Falls Sodbrennen vermehrt und öfters auftritt, können Medikamente z. B. Protonenpumpenhemmer, H2-Blocker oder Antazida eingesetzt werden. Die einen sollen die Magensäureproduktion hemmen, die anderen sollen die Säure binden. Bei einem chronischen Sodbrennen kann operativ eingegriffen werden, indem eine sog. Fundoplicatio durchgeführt wird. Wird Sodbrennen durch Stress bedingt, kann ggf. eine psychologische Therapie weiterhelfen.