Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Sodbrennen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Sodbrennen

Links zu Sodbrennen

Der Bundesverband Gastroenterologie Deutschland e. V.:
www.bvgd-online.de

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V.:
www.dgvs.de

Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung e. V.:
www.gastro-liga.de

Gastroösophageale Refluxkrankheit:
www.awmf.org

17. Dezember 2014
Sodbrennen entsteht immer dann, wenn der Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig funktioniert und Magensäure in die Speiseröhre fließt. Hauptursache ist eine Refluxösophagitis.
  
17. Dezember 2014
Chronisches Sodbrennen sollte untersucht werden. Die Diagnose wird anhand endoskopischer Untersuchungen von Speiseröhre, Magen und Darm sowie Messungen des Magensäurewertes gestellt.
  
17. Dezember 2014
Der Therapieablauf bei Sodbrennen ist abhängig von der Schwere der Beschwerden. Die Maßnahmen reichen von der Umstellung der Essens- und Schlafgewohnheiten über medikamentöse Therapie bis zur Operation.
  
03. Februar 2010
Links Sodbrennen
  

Sodbrennen in der Schwangerschaft betrifft einen Großteil der Schwangeren. Mehrmals am Tag kleinere Portionen verzehren, minimiert Sodbrennen. Sollte Sodbrennen nur gelegentlich auftreten, können Betroffene mit Hausmitteln Linderung erreichen. So eignen sich z. B. Nüsse oder Haferflocken gegen das Sodbrennen. Kamillentee, Milch oder Magentees können gegen das Brennen in der Speiseröhre eingenommen werden. Sodbrennen kann andere Erkrankungen wie z. B. Asthma begünstigen. Asthma könnte ggf. durch kleine Tröpfchen der Magensäure, die eingeatmet werden, entstehen. Der Mundraum, das Zahnfleisch und die Zähne könnten durch die Magensäure angegriffen werden. Genetische Bedingungen wie z. B. eine empfindliche Speiseröhre oder eine angeborene Schwäche des Muskels können Sodbrennen verursachen.

Diagnose Sodbrennen

Bei der Diagnose wird der Arzt in einem ersten Gespräch ermitteln, ob die Aufnahme von bestimmten Nahrungsmitteln die Ursache für ein Sodbrennen sein könnte. Sollte der Verdacht auf eine Refluxerkrankung bestehen, werden endoskopische Verfahren wie z. B. Magen- oder Speiseröhrenspiegelung eingesetzt. Bei diesen Verfahren wird der Magen oder die Speiseröhre über eine Kamera von innen begutachtet. Des Weiteren kann eine sog. 24-Stunden-ph-Metrie durchgeführt werden, die den Säuregehalt in der Speiseröhre bestimmt. So kann ermittelt werden, wie viel Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Weitere Diagnoseverfahren könnten z. B. eine Ultraschalluntersuchung oder eine Röntgenuntersuchung sein, welche hauptsächlich dann durchgeführt werden, wenn eine endoskopische Untersuchung nicht möglich sein sollte.

Sodbrennen äußert sich zum Teil durch ein starkes Unwohlsein im Bereich zwischen Bauch und Speiseröhre. Verursacht wird Sodbrennen durch Magensaft, der in die Speiseröhre zurückfließt. Dieser Vorgang wird Reflux genannt. I. d. R. wird der Magensaft durch einen Schließmuskel daran gehindert, in die Speiseröhre zu gelangen.

Sodbrennen kann ein vorübergehendes Phänomen sein, kann aber auch chronisch werden. Zu einem leichten Sodbrennen kann es nach einer sauren oder fettigen Mahlzeit kommen. Auch zu viel Kaffee könnte Sodbrennen auslösen. Zigaretten, Alkohol, Übergewicht und bestimmte Medikamente sind ebenfalls mögliche Auslöser. Stress und andere psychische Belastungen können zur Entstehung von Sodbrennen beitragen.